Foto: Rupert Hafner

Tanzen bedeutet für mich,“das Leben feiern“, körperliche wie geistige Balance zu finden und mich mit anderen Menschen zu verbinden. Meine Auseinandersetzung mit verschiedenen Tanzrichtungen und Körperpraktiken lässt mich bewusster und mit mehr Achtsamkeit durch den Alltag gehen. Tanz hat unglaublich viele bereichernde Facetten – die ich gerne mit anderen Menschen teile und in meinen Workshops weitergebe.

Ich bin Kultur- und Sozialanthropologin, Bewegungs- und Tanzpädagogin und Tänzerin.

Ich lebe in Wien, wo ich auch geboren und aufgewachsen bin. Meine Liebe zum Tanz hat sich im Zusammenhang mit meinen zahlreichen Reisen und in der Begegnung mit anderen Kulturen entwickelt.

So liegen meine tänzerischen Ursprünge im Westafrika der 1990er Jahre, auf den Kapverdischen Inseln und in Guinea-Bissau, wo ich auf mehreren Reisen mit Kizomba in Berührung kam. Zu dieser Zeit begann ich in Wien intensiv lateinamerikanische Tänze wie Salsa, Bachata, später auch Reggaeton zu praktizieren und vertiefte meine Kenntnisse auf mehreren Tanzreisen nach Cuba.

In Indien sah ich 1998 meinen ersten Bollywood-Film auf einer riesigen Kinoleinwand mit einer mitreißenden Tanzszene auf einem Zugdach – das entzündete meine nachhaltige Leidenschaft für den Bollywood-Tanz, der seither wichtiger Bestandteil meines Lebens ist.

Seit 2006 bin ich Mitglied der Bollywood-Tanzgruppe Padma Dance Company.

Meine Neugierde und mein vielseitiges Interesse ließen mich aber auch die Feldenkrais-Methode, Yoga, Körpertheater und verschiedenste Tanzrichtungen wie Afro, Hip Hop, Orientalischen Tanz praktizieren.

Auf einer Reise in Ägypten im Jahr 2010 entdeckte ich den faszinierenden Drehtanz der Derwische – mit dem ich mich seither sehr intensiv in Theorie und Praxis befasst und auf den ich mich spezialisiert habe.

Meine  Ausbildungen absolvierte ich an der Universität Wien und auf der Vitalakademie. Zu den zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern, die meinen bunten tänzerischen Werdegang über all die Jahre besonders geprägt haben, gehören Ziya Azazi, Terence Lewis, Sophie Fürnkranz, Ulrich Gottlieb und Mona Schramke.

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